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Initiiert von aktiven Ultraszenen haben Fussballfans aus allen Regionen und Ligen Deutschlands am gestrigen Tag vor der Eröffnung des Confed-Cup in Frankfurt mit einer eindrucksvollen und friedlichen Veranstaltung gegen Polizeiwillkür, Hooliganhysterie und Repressionen demonstriert. Rund 1.200 Fans z.B. aus Aue, Braunschweig, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Fürth, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Mannheim, Meppen, Mönchengladbach, München, Osnabrück, Reutlingen, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart oder Wolfsburg waren nach Frankfurt angereist und hatten ein gemeinsames Motto: "Getrennt bei den Farben, geeint bei der Sache".  Friedlich und farbenfroh wurde von der Rennbahn am Mainufer entlang bis zum Frankfurter Hauptbahnhof demonstriert. Mit Sprechchören und auf Bannern wurde gezeigt, worum es den Fußballfans geht: "Einigkeit und Recht und Freiheit für den deutschen Fußballfan", "Leidenschaft ist kein Verbrechen", "Fußballfans im Abseits, der Fußball verliert", "Für eine freie Kurve", "Polizeiwillkür und Medienhysterie - endet dieser Wahnsinn denn nie", "Schluss mit der Gewalt", "Fußballfans sind keine Verbrecher", "Geld macht keine Stimmung, Fußball braucht Fans", "Weniger Event, mehr Fußball", "Unwürdig angetastet", "Fußballfans im Abseits, das ist nicht unsere WM". Der Ablauf der Demonstration war reibungslos und diszipliniert, die Polizei hat sich zurückgehalten, was zeigt, dass das Zusammenspiel von Polizei und Fans auch anders als bisher sein kann. Vielen Dank für die Fotos an Andy Sanders. Weitere Bilder von der Fandemo sind auf der Website des EFC Rodgau abrufbar.
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geschrieben von: admin am Donnerstag, 16. Juni 2005, 15:21 Uhr
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